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11. EU-Strafrechtstag

Die Strafverteidigervereinigung NRW lädt Sie ganz herzlich zum 11. EU-Strafrechtstag ein:

 

„Beweissicherung in der Wolke – Europa auf den Spuren von Ikarus?“

Zeit: Freitag 30.11.2018 13:30-18:15h

              Samstag 01.12.2018 09:30-18:00h

Ort: Universitätsclub Bonn, Konviktstr. 9, 53113 Bonn

 

Das EU-Strafrecht findet zunehmend unmittelbaren Eingang in den deutschen Strafprozess, was sich auch anhand der diesjährigen aktuellen Themen amEU-Strafrechtstag zeigt. Schwerpunkt des Samstagsplenums wird die Sicherung elektronischer Beweise im Ausland („e-evidence“) sein, sowohl auf EU-, als auch auf Europaratsebene. Ein rechtsvergleichender Vortrag zu Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof wird prozessrechtliche Aspekte beleuchten, die für den deutschen Strafprozess fruchtbar gemacht werden können. Weiteres Thema wird die geplante Zusammenarbeit von OLAF mit der künftigen Europäischen Staatsanwaltschaft sein. Schließen wird der Samstag mit einem weiteren Blick in die Zukunft, nämlich einem Einblick in
den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Europäischen Strafverfahren.

Die anstehende Umsetzung der PKH-Richtlinie wird im Praktikerseminar am Freitag beleuchtet. Was ändert sich hierdurch für den Verteidiger der ersten Stunde? Weiter werden wir uns mit den Vorschlägen der Kommission zum besseren Schutz von Hinweisgebern befassen. Im Anschluss wird referiert, wie der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung bei der grenzüberschreitenden Vermögensbeschlagnahme vom EU-Gesetzgeber umgesetzt wird. Welche neuen Erkenntnisse das Antifolterkommittee (CPT) zu den Haftbedingungen in anderen Ländern hat und wie sich diese bei der Verteidigung insb. im Bereich der Rechtshilfe einsetzen lassen, wird den Abschluss des Praktikerseminars bilden.

 

Weitere Informationen zum genaueren Ablauf sowie zur Anmeldung finden Sie im folgenden Programm und in unseren Hinweisen zur Datenverarbeitung.

„Der Deal im Strafverfahren“

„Der Deal im Strafverfahren“

Referent: VRLG Nils Feldhaus, LG Essen

Zeit: Mittwoch, 12.09.2018, 16:00 – 19:00 Uhr

Ort: CampusHotel, Feithstr. 131, 58097 Hagen

Anmeldung Fortbildungsveranstaltung „Der Deal im Strafverfahren“

Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 2013 und der gesetzlichen Regelung der Verständigung im Strafverfahren ist eine lange Zeit verstrichen, in der wir unterschiedliche Erfahrungen machgemacht haben. Wir sehen  Richter, die das gut handeln, solche, die nicht wissen, wie sie was protokollieren sollen, andere, die Verständigungen generell ablehnen, weil sie zu fehlerträchtig seien, bis hin zu solchen, die munter weiter machen wie bisher, mit allen Zwischentönen. Wir sehen auch Kolleginnen und Kollegen, die auf solche Gespräche nicht genügend vorbereitet sind und andere, die ihr Metier beherrschen.

Es ist also an der Zeit, einmal Bilanz zu ziehen und zu schauen, wo wir da stehen. Dabei ist uns auch die Sicht der Richterschaft wichtig. Daher haben wir als Referenten den Vorsitzenden einer Strafkammer gewonnen.

Von ihm werden wir hören, was aus Sicht eines Richters zum Stand und zur Praxis der Verständigung zu sagen ist und Gelegenheit haben, mit ihm zu diskutieren.

 

Programmplanung Fortbildung 2018

Programmplanung für 2018/2019

(Ein erster Ausblick)

 

  • 02.03.2018: Zusatzveranstaltung „Strafverteidigung mit neuer Rechtssprechung“ zum Strafverteidigertag in Münster
  • 02.-04.03.2018: Strafverteidigertag in Münster
  • 30.05.2018: Mitgliederversammlung in Essen mit Fortbildungsveranstaltung
  • 12.09.2018: Fortbildungsveranstaltung „Der Deal im Strafverfahren“ in Hagen
  • 30.11.-01.12.2018: EU-Strafrechtstag in Bonn
  • 11.01-12.01.2019: Revisionsrechtstagung in Bielefeld

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen der Strafverteidigervereinigung NRW e.V.:

 

1. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Folge ihres Eingangs berücksichtigt. Eine gesonderte Anmeldebestätigung erfolgt per Email.

 

2. Der Veranstalter behält sich Änderungen sowie Seminarabsagen vor. Bei Absagen durch den Veranstalter erhält der Teilnehmer die Seminargebühr voll erstattet.

 

3. Die Seminargebühr ist nach Anmeldung fällig.

 

4. Die Anmeldung kann von Teilnehmern storniert werden. Bei Stornierung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € fällig. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir keine telefonischen Stornierungen entgegen nehmen. Ein Fax ist erforderlich, aber auch ausreichend.

 

5. Die Stornierungsgebühr entfällt, wenn ein Ersatzteilnehmer gestellt wird. Der Ersatzteilnehmer hat den vollen Seminarpreis zu zahlen. Statt einer Stornierung bieten wir auch eine kostenfreie Umbuchung auf ein anderes Seminar mit gleicher Seminargebühr an. Die Umbuchung kann nicht wiederholt in Anspruch genommen werden.

 

6. Die Haftung des Veranstalters wird auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt.

Bei Seminaren werden grundsätzlich Teilnehmerlisten ausgelegt.  Wenn ein Teilnehmer  die Mitteilung seines Namens und seiner  Kanzleiadresse, sowie der Telefonnummer in dieser Teilnehmerliste nicht wünscht, bedarf es eines ausdrücklichen Hinweises an den  Veranstalter per Fax oder Email.