Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir laden herzlich ein zu den folgenden Fortbildungsveranstaltungen:

 

"Betäubungsmittelstrafrecht und Legal Highs"

Zeit: Samstag den 26.11.2016, 10.00 - 15.30h

Ort: Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, 53113 Bonn  

Referent: Rechtsanwalt Dr. Frank Nobis, Iserlohn

 

Themenübersicht (Auswahl)

  • Legal Highs und NPS (neue psychaktive Substanzen), Wirkung, Gefährlichkeit, rechtliche Einordnung
  • Die Betäubungsmittel, nicht geringe Mengen und ihre Feststellung
  • Die "Macht der Tatbestände" - ausgewählte Probleme der § 29 ff. BtMG und Verteidigungsansätze
  • Abgrenzungsprobleme Täterschaft/Teilnahme, Vorbereitung/Versuch und Vollendung
  • Die Bewertungseinheit und Grundlage eines Strafklageverbrauchs
  • Richtige Verteidigung bei der Strafrahmenwahl und der Strafzumessung im engeren Sinne
  • Aufklärungsmaßnahmen gemäß § 31 BtMG und § 46 StGB
  • Die Besonderheiten der Verteidigung von Betäubungsmittelkonsumenten; Antrag gem. § 35 BtMG

 

Fortbildungsstunden:

Es werden fünf Stunden gem. FAO bescheinigt.

 

Kosten:

Mitglieder:  80€     Nichtmitglieder: 120€

Der Seminarbeitrag enthält die Pausengetränke und Snacks, sowie ein Mittagessen.

 

 

 

"Betreuung in der Sicherungsverwahrung"

Zeit: Freitag 09.12.2016, 16.00 - 19.00h

Ort: NH Hotel Düsseldorf City, Kölnerstr. 186-188, 40227 Düsseldorf (Nähe Hauptbahnhof, direkt gegenüber vom Landgericht Düsseldorf)

Referentin: Frau RiLG Dr. Heike Schneider

 

Angemessene Betreuung in der Sicherungsverwahrung sowie Möglichkeiten zur gerichtlichen Einflussnahme und Kontrolle

Am 01.06.2013 trat das Gesetz zur bundeseinheitlichen Umsetzung des Abstandsgebots im Recht der Sicherungsverwahrung in Kraft. Seitdem ist der Vollzug verpflichtet, den Untergebrachten eine Betreuung anzubieten, die deren Gefährlichkeit für die Allgemeinheit mindern soll. Wird das Betreuungsgebot nicht hinreichend beachtet, kann das bis zur Entlassung des Untergebrachten aus der Maßregel führen. Aber was ist unter einer angemessenen Betreuung im Sinne von § 66c Abs. 1 Nr.1 StGB zu verstehen und welche Punkte gibt es in den gerichtlichen Verfahren zur Überprüfung  nach § 119a StVollzG, aber auch nach § 67c Abs. 1 Nr. 2 StGB und § 67d Abs. 2 Satz 2 StGB zu beachten? Der Vortrag soll auf Grundlage der eigenen richterlichen Tätigkeiten der Refrentin als Mitglied einer Strafvollstreckungskammer und unter Auswertung hierzu veröffentlichter Entscheidungen Antwort auf diese Fragen geben und gleichzeitig Gelegenheit zum Erfahrungsautausch und zur Diskussion bieten. 

 

Fortbildungsstunden:

Es werden drei Stunden gem. FAO bescheinigt.

 

Kosten:

Mitglieder: 30€    Nichtmitglieder: 45€

 

 

 

Anmeldungen bitte schriftlich oder per E-Mail an:

  • Strafverteidigervereinigung NRW e.V.: info@strafverteidigervereinigung-nrw.de   Fax: 0202-515640231

 

 

 

 

  Programmplanung für 2016

  • 15./16.01.2016: Revisionsrechtstagung, Bielefeld 
  • 04.-06.03.2016: 40. Strafverteidigertag in Frankfurt a.M.
  • Anfang April 2016: "Deutsch-französischer Rechtsvergleich"  Uni Düsseldorf
  • 23.04.2016: "Verteidigung gegen die U-Haft" in Wuppertal
  • 18.05.2016: Mitgliederversammlung in Essen mit Fortbildungsveranstaltung "Akteneinsichtsrecht"
  • Anfang September: "Verteidigung in Schleuserverfahren"
  • 21./22.10.2016: 9. EU-Strafrechtstag
  • 26.11.2016: BtM-Strafrecht in Bonn
  • 09.12.2016: Betreuung in der Sicherungsverwahrung in Düsseldorf

 

 

 

 

Teilnahmebedingungen der Strafverteidigervereinigung NRW e.V.:

 

1.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Folge ihres Eingangs berücksichtigt. Eine gesonderte Anmeldebestätigung erfolgt per Email.

 

2.

Der Veranstalter behält sich Änderungen sowie Seminarabsagen vor. Bei Absagen durch den Veranstalter erhält der Teilnehmer die Seminargebühr voll erstattet.

 

3.

Die Seminargebühr ist nach Anmeldung fällig.

 

4.

Die Anmeldung kann von Teilnehmern storniert werden. Bei Stornierung wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25,00 € fällig. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir keine telefonischen Stornierungen entgegen nehmen. Ein Fax ist erforderlich, aber auch ausreichend.

 

5.

Die Stornierungsgebühr entfällt, wenn ein Ersatzteilnehmer gestellt wird. Der Ersatzteilnehmer hat den vollen Seminarpreis zu zahlen. Statt einer Stornierung bieten wir auch eine kostenfreie Umbuchung auf ein anderes Seminar mit gleicher Seminargebühr an. Die Umbuchung kann nicht wiederholt in Anspruch genommen werden.

 

6.

Die Haftung des Veranstalters wird auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt.

Bei Seminaren werden grundsätzlich Teilnehmerlisten ausgelegt.  Wenn ein Teilnehmer  die Mitteilung seines Namens und seiner  Kanzleiadresse, sowie der Telefonnummer in dieser Teilnehmerliste nicht wünscht, bedarf es eines ausdrücklichen Hinweises an den  Veranstalter per Fax oder Email.